Grundschüler gestalten Medikamenten-Kartons für die Ukraine-Hilfe
Schülerinnen und Schüler der Vorst-Grundschule haben bei der Vorbereitung von Hilfsgütern für die Ukraine mitgewirkt, indem sie Kartons für lebenswichtige Medikamente gestalteten. Die Aktion wurde von action medeor organisiert, einer etablierten humanitären Hilfsorganisation, die weltweit medizinische Versorgung bereitstellt. Ihre Bemühungen unterstützen die laufenden Nothilfe-Einsätze in dem vom Krieg gezeichneten Land.
Seit über 60 Jahren engagiert sich action medeor im Gesundheitsbereich und konzentriert sich dabei auf ärmere Regionen und Krisengebiete. Jährlich versorgt die Organisation Gesundheitsstationen in rund 100 Ländern mit medizinischer Hilfe. In Notfällen können Medikamente, Ausrüstungen und Instrumente innerhalb weniger Stunden in betroffene Gebiete geliefert werden.
Die Hilfsorganisation besuchte die Vorst-Grundschule kürzlich zweimal, um die Schülerinnen und Schüler in ihre Arbeit einzubinden. Stephanie Wickerath, Regionalbeauftragte für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, sprach mit den Kindern über die Bedeutung humanitärer Hilfe. Anschließend gestalteten 21 Drittklässler der Klasse 3b Kartons, die nun mit dringend benötigten Medikamenten befüllt werden.
Die Boxen werden im Lager von action medeor in Tönisvorst gepackt, bevor sie in die Ukraine verschickt werden. Als Teil des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft, einem Zusammenschluss führender deutscher Hilfsorganisationen, führt die Organisation zudem Gesundheitsprojekte mit lokalen Partnern durch – mit Schwerpunkt auf Prävention, Diagnostik und Behandlung.
Die kunstvoll gestalteten Kartons werden bald in der Ukraine ankommen und lebenswichtige Medikamente zu den Menschen bringen, die sie dringend benötigen. Die Arbeit von action medeor trägt weiterhin zu einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung in Krisenregionen bei – unterstützt durch gemeindebasierte Initiativen wie die der Vorst-Grundschüler.






