20 March 2026, 20:29

Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen aufgedeckt

Ein Lastwagen mit verschiedenen Waffen, Taschen und anderen Gegenständen, mit einem Reifen auf der rechten Seite.

Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen aufgedeckt

Großkontrolle von Lkw in Rheda-Wiedenbrück am 19. März 2026

Am 19. März 2026 fand in Rheda-Wiedenbrück eine großangelegte Lkw-Kontrolle statt. Beteiligt waren Behörden der Kreispolizeibehörde Gütersloh, das Hauptzollamt Bielefeld, das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie die Bezirksregierung Detmold. Ziel der gemeinsamen Aktion war die Überprüfung der Einhaltung von Verkehrs-, Sozial- und Sicherheitsvorschriften im Güterverkehr.

Im Rahmen der Kontrolle wurden 58 Fahrzeuge eingehend überprüft. Dabei stellten die Beamten insgesamt 30 Verstöße in verschiedenen Kategorien fest.

Achtmal wurden Verstöße gegen sozialrechtliche Vorschriften im Straßenverkehr dokumentiert, insbesondere gegen Lenk- und Ruhezeiten. Gegen die Verantwortlichen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sechs weitere Verstöße gegen dieselben Regelungen führten zu sofortigen Bußgeldern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Vier Lkw waren überladen, wobei ein Fahrzeug die zulässige Achslast um 23 Prozent überschritt. Bei zwei weiteren Fahrzeugen war die Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert, sodass die Weiterfahrt erst nach Behebung des Mangels gestattet wurde. Zudem meldete das BALM einen Verstoß gegen das Abfallrecht.

Von den 13 kontrollierten Personen müssen sich zwei nun wegen strafrechtlicher Vorwürfe verantworten. In einem Fall geht es um illegale Beschäftigung, im anderen um unerlaubten Aufenthalt im Land.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit und die Einhaltung von Vorschriften im gewerblichen Transport zu gewährleisten. Die Polizei Gütersloh bestätigte, dass solche Kontrollen künftig regelmäßig stattfinden werden. Schwerpunkte bleiben dabei der Güter- und Personenverkehr, um Risiken auf den Straßen zu minimieren.

Quelle