Großrazzia in Lüneburg: 13 Betriebe wegen illegaler Waren durchsucht
Stadtbehörden führen großangelegte Kontrollaktion durch
In der Nacht zum 18. April führten die Stadtbehörden eine umfangreiche Kontrollaktion durch. Überprüft wurden 13 Betriebe, darunter Kioske, Restaurants und Spielhallen. Im Fokus standen der illegale Verkauf gefährlicher Waren sowie Verstöße gegen Handelsvorschriften.
Ziel der Maßnahme war die Einhaltung von Gaststätten-, Glücksspiel- und Handelsrecht. Bei den Razzien beschlagnahmten die Kontrolleure zahlreiche verbotene Gegenstände, darunter 20 Kartuschen mit Lachgas, 302 nicht zugelassene "Snus"-Produkte sowie mehrere Kartons mit pyrotechnischen Artikeln aus einem Kiosk in Brambauer.
Zudem wurde ein illegales Glücksspielgerät sichergestellt. Neben den Beschlagnahmungen deckten die Beamten weitere Verstöße auf: Viele Betriebe wiesen keine ordnungsgemäßen Preis- oder Pfandetiketten auf, andere verkauften nicht deklarierte oder abgelaufene Waren.
Dr. Christian Klicki, Leiter der Ordnungsbehörde, betonte im Nachgang den Erfolg der Aktion. Er lobte die enge Zusammenarbeit der beteiligten Behörden.
Die Kontrollen zeigten eine weitverbreitete Missachtung von Handels- und Sicherheitsvorschriften. Gefährliche und nicht verkehrsfähige Waren wurden aus dem Umlauf genommen. Auf Grundlage der Ergebnisse könnten weitere Maßnahmen folgen.






