14 March 2026, 18:20

Frust nach 1:1: Bayern und Leverkusen hadern mit umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Schiedsrichters, der mit einem Mann auf dem Feld spricht, umgeben von einer Gruppe von Menschen, mit einem Zaun, einer Fahne und Bäumen im Hintergrund.

"In Leben kein Schmetterling": Bayern ärgerlich nach Roter Karte für Díaz - Frust nach 1:1: Bayern und Leverkusen hadern mit umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen

FC Bayern München und Bayer Leverkusen nach 1:1 frustriert über umstrittene Schiedsrichterentscheidungen

Das 1:1 des FC Bayern München bei Bayer Leverkusen am 14. März 2026 hinterließ bei beiden Teams Frust über eine Reihe umstrittener Schiedsrichterentscheidungen. Die Partie war geprägt von zwei Roten Karten, zwei aberkannten Toren und einer zweiten Gelben Karte für Luis Díaz, die selbst Schiedsrichter Christian Dingert später als Fehlentscheidung einräumte. Spieler, Trainer und Verantwortliche beider Mannschaften stellten die Entscheidungen infrage, die den Spielverlauf maßgeblich prägten.

Der erste große Vorfall ereignete sich in der 42. Minute, als Bayerns Proteste gegen die Rote Karte für Nicolas Jackson ausblieben. Doch in der 84. Minute herrschte dann Verwirrung, als Díaz nach einer zweiten Gelben Karte des Feldes verwiesen wurde. Der Kolumbianer war im Strafraum von Leverkusens Torhüter Janis Blaswich leicht gefoult worden, stand jedoch ohne Protest sofort wieder auf. Dennoch prüfte Dingert die Szene per Videobeweis und zeigte die Karte – eine Entscheidung, die er später als falsch bezeichnete.

Die Verärgerung bei den Bayern wuchs, als Leverkusen zwei Treffer aberkannt wurden. Sowohl Jonathan Tahs Tor in der 26. Minute als auch Harry Kanes Führungstreffer in der 61. Minute wurden nicht gegeben, was Leverkusens Trainer Vincent Kompany sichtbar verärgert zurückließ. Auch Bayerns Torhüter Sven Ulreich kritisierte den VAR-Eingriff und bezeichnete die Handspielentscheidung gegen Kane als übertrieben hart.

Nach dem Spiel blieben sowohl die UEFA als auch die Schiedsrichterkommission des DFB auf die Kritik ohne Reaktion. Weder gegen Dingert noch gegen eine der Mannschaften wurden Konsequenzen gezogen, sodass der Streit ungelöst blieb.

Das Unentschieden ließ beide Teams unzufrieden mit der Spielführung zurück – insbesondere wegen Díaz' ungerechtfertigter Roter Karte und der nicht gegebenen Tore. Ohne weitere Überprüfung oder Konsequenzen wird die Partie vor allem wegen der Entscheidungen in Erinnerung bleiben, die den Fußball in den Hintergrund drängten.

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