06 May 2026, 18:17

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannenden Machtkampf um die Parteispitze

Weißer Hintergrund mit zentriertem fetten schwarzen Text "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" in einer modernen Schriftart, umgeben von einem dünnen schwarzen Rand.

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannenden Machtkampf um die Parteispitze

Der Wettlauf um den Vorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP) heizt sich vor dem Bundesparteitag Ende Mai weiter auf. Zwei Kandidaten, Henning Höne und Wolfgang Kubicki, konkurrieren um die Spitzenposition. Beide haben bereits ihre Pläne für die Neubesetzung des Parteivorstands skizziert, falls sie gewählt werden.

Höne, der aktuelle Landesvorsitzende der FDP in Nordrhein-Westfalen, präsentiert sich als Stimme für einen Neuanfang innerhalb der Partei. Offiziell gab er vergangene Woche seine Kandidatur für den Bundesvorsitz bekannt. Im Rahmen seines Wahlkampfs stellte er bereits seine Personalvorschläge für Schlüsselpositionen vor. Alena Trauschel, eine 27-jährige Politikerin aus Baden-Württemberg, soll unter seiner Führung Generalsekretärin werden. Höne bezeichnete sie als Verkörperung eines „frischen Aufbruchs“ für die FDP.

Trauschel schrieb 2021 Geschichte, als sie zur jüngsten Abgeordneten im Landtag von Baden-Württemberg gewählt wurde. Sie argumentiert, Deutschland brauche eine Reformpartei mit einem ausgewogenen Ansatz – und nur die FDP könne diese Rolle wirksam ausfüllen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Zudem plant Höne, Susanne Seehofer und Svenja Hahn für den neuen Parteivorstand zu nominieren. Sein Konkurrent Wolfgang Kubicki hat indes eine andere Vorstellung für das Amt des Generalsekretärs: Sollte er gewählt werden, will er stattdessen Martin Hagen berufen.

Die endgültige Entscheidung fällt auf dem FDP-Bundesparteitag Ende Mai. Beide Kandidaten werben derzeit um die Gunst der Delegierten mit ihren Konzepten für die künftige Ausrichtung der Partei. Der Führungsstreit wird maßgeblich prägen, wer die Strategie der Liberalen in den kommenden Jahren gestaltet. Während Höne mit jüngeren Gesichtern wie Trauschel punktet, setzt Kubicki auf etabliertere Namen. Das Ergebnis der Abstimmung wird auch den Ton für den Umgang der Partei mit nationalen Reformen vorgeben.

Quelle