FDP prüft Mittelvergabe aus dem "Bündnis gegen Armut" – Solingen besonders betroffen
Mila BeckerFDP prüft Mittelvergabe aus dem "Bündnis gegen Armut" – Solingen besonders betroffen
Die FDP hat eine Kleine Anfrage eingereicht, um die Verteilung der Mittel aus dem „Bündnis gegen Armut“ zu prüfen. Damit soll geklärt werden, wie die Gelder sinnvoll an lokale Organisationen vergeben werden können. In Solingen ist derzeit jedes fünfte Kind von Armut bedroht – ein Zeichen für die Dringlichkeit des Themas.
Bereits zu Jahresbeginn hatte das Jugend- und Sozialforum darauf hingewiesen, dass steigende Kosten die kommunalen Zuschüsse für viele Einrichtungen unzureichend machen. Ohne zusätzliche Unterstützung kämpfen diese um das Überleben ihrer lokalen Arbeit.
Die Anfrage zielt zudem darauf ab, herauszufinden, welche Programme und Einrichtungen gezielt Kinder- und Jugendarmut bekämpfen. Untersucht werden sollen auch Beratungsstellen und Institutionen, die durch die Inflation in finanzielle Not geraten sind.
Solingen ist für die Verteilung der Mittel aus dem Anti-Armut-Pakt zuständig. Verzichtet die Stadt auf ihr Widerspruchsrecht, können die Gelder umgehend freigegeben werden. Einige Kommunen haben diesen Schritt bereits vollzogen und erhalten in den kommenden Wochen Zahlungen.
Die Mittel sollen Trägern der Sozialarbeit helfen, dringend benötigte Finanzierungen zu sichern. Damit könnten Einrichtungen trotz explodierender Kosten ihren Betrieb aufrechterhalten. Die Anfrage wird zeigen, wie die Ressourcen gezielt denen zugutekommen, die sie am meisten benötigen.
