07 May 2026, 08:14

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und Familienbetrieben

Eine Reihe grüner Erdbeerpflanzen, die in einem Gew├Âchshaus wachsen, mit einer Wand im Hintergrund und verstreuten bunten Gegenst├Ąnden.

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und Familienbetrieben

Die Erdbeersaison 2026 in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist offiziell eröffnet

Die diesjährige Auftaktveranstaltung fand in Tönisvorst statt, ausgerichtet von der Familie Fruhen, die auf 12 Hektar Erdbeeren anbaut. Das Ereignis markierte den Beginn der Obsternte in der Region – mit Erdbeeren als erster Frucht der Saison.

An der Zeremonie nahmen lokale Politiker teil, darunter die Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Meral Thoms sowie Tönisvorsts Bürgermeister Kevin Schagen. Auch die Tönisvorster Apfelkönigin Nina I. (Nina Bones) war unter den Gästen. Die Familie Fruhen, die seit langem einen Erdbeerbetrieb führt, begrüßte die Besucher auf ihren Feldern.

NRW spielt eine zentrale Rolle im deutschen Erdbeeranbau: Rund 24 Prozent der jährlichen Gesamtmenge von 128.000 Tonnen stammen aus der Region. Allein im vergangenen Jahr ernteten die hiesigen Betriebe 16.900 Tonnen im Freiland und 13.800 Tonnen unter Schutzabdeckungen. Viele der 324 Erdbeerfarmen in NRW werden als Familienbetriebe geführt.

Durch den Einsatz von Folientunneln haben die Anbauer die Saison auf über sechs Monate verlängert – so beginnt die Ernte zwei bis vier Wochen früher als im Freiland. Von den weltweit rund 1.000 Erdbeersorten werden in NRW etwa 40 kultiviert.

Der frühe Erntestart unterstreicht die Bedeutung NRWs für den deutschen Obstanbau. Mit einer Mischung aus traditionellen und modernen Anbaumethoden deckt die Region einen erheblichen Teil des nationalen Erdbeerbedarfs. Gleichzeitig stärkt der Saisonauftakt die lokalen Familienbetriebe, die von diesem Anbau leben.

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