Dortmund äußert sich zu alten Missbrauchsvorwürfen gegen Ex-Mitarbeiter
Henry BraunBorussia Dortmund äußert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter - Dortmund äußert sich zu alten Missbrauchsvorwürfen gegen Ex-Mitarbeiter
Borussia Dortmund hat sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs durch einen ehemaligen Mitarbeiter geäußert. Die Vorfälle, die mehr als 20 Jahre zurückliegen, waren bereits 2010 erstmals bekannt geworden und kamen 2023 erneut zur Sprache. Der Verein bestätigte, damals umgehend gehandelt zu haben, und hat seitdem seine Schutzmaßnahmen weiter verstärkt.
Die Vorwürfe waren dem Klub 2010 erstmals gemeldet worden. Ein Vorstandsmitglied wurde mit der Aufklärung des Falls beauftragt, doch der Beschuldigte bestritt sämtliche Anschuldigungen. Eine Strafanzeige wurde nicht erstattet, und der Verein beendete die Zusammenarbeit mit der betreffenden Person.
2023 erhielt Borussia Dortmund Kenntnis von einem weiteren Vorwurf gegen denselben ehemaligen Mitarbeiter. Der Fall wurde von der "Bild am Sonntag" berichtet, allerdings ohne Nennung des Namens des Beschuldigten. Dieser weist weiterhin jede Schuld von sich.
Um solche Vorfälle künftig zu verhindern, führte der Verein 2019 ein Schutzkonzept ein. Dazu gehören externe und anonyme Meldestellen für Fälle sexualisierter Gewalt.
Der Verein betont, die Vorwürfe von Anfang an ernst genommen zu haben. Die aktuellen Schutzrichtlinien sollen Betroffenen sichere Meldewege bieten. Der Name des Beschuldigten bleibt unbekannt, und dieser bestreitet weiterhin alle Vorwürfe.






