DHL setzt auf Biokraftstoffe und spart tausende Tonnen CO₂ ein
DHL baut den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe aus, um die CO₂-Emissionen in seinen gesamten Geschäftsbereichen zu senken. Das Unternehmen hat bereits Testläufe mit Bio-LNG-Lkw gestartet und plant, den Einsatz von HVO-Kraftstoff (hydriertes Pflanzenöl) im kommenden Jahr deutlich auszuweiten. Mit diesen Maßnahmen sollen jährlich tausende Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart werden.
Die DHL Supply Chain UK wird bis April 2024 ihre gesamte Kernflotte, die Jaguar Land Rover (JLR) bedient, auf alternative Kraftstoffe umstellen. Allein dieser Schritt wird die CO₂-Emissionen um 84 Prozent reduzieren und jährlich über 8.000 Tonnen CO₂-Äquivalente einsparen. Zudem hat das Unternehmen acht Bio-LNG-Lkw für den Transport von Aston Martin eingeführt, wodurch die Emissionen um etwa 800 Tonnen pro Jahr sinken.
2024 wird DHL in seinem Netzwerk Kraftstofftanks installieren, um den stark steigenden Bedarf an HVO-Kraftstoff zu decken. Geplant ist der Verbrauch von über 24 Millionen Litern HVO – einem Biokraftstoff, der aus Alt-Speiseölen und Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie gewonnen wird. Da HVO in bestehenden Motoren ohne Leistungsverlust genutzt werden kann, gestaltet sich der Übergang reibungslos.
Durch die Umstellung auf HVO-Kraftstoff erwartet DHL eine CO₂-Reduktion von 80 bis 90 Prozent im Vergleich zu Diesel. Schätzungen zufolge werden so rund 15.000 Tonnen CO₂-Äquivalente weniger in die Atmosphäre gelangen. Während der schrittweisen Einführung wird das Unternehmen die Kraftstoffleistung und betriebliche Abläufe überwachen.
Darüber hinaus investiert DHL in den nächsten drei Jahren rund 200 Millionen Euro in alternative Technologien und Kraftstoffe. Mit dieser Investition sollen fast 300.000 Tonnen CO₂-Emissionen in den Unternehmensbereichen eingespart werden.
DHLs Vorstoß in Richtung alternativer Kraftstoffe wird den CO₂-Fußabdruck des Unternehmens deutlich verringern. Die Ausweitung von HVO und Bio-LNG wird jährlich zehntausende Tonnen CO₂-Äquivalente einsparen. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Investition in eine nachhaltige Logistik.






