DFB-Team gewinnt nach Skandalen die Herzen der Fans zurück
Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat nach jüngsten Kontroversen und frühen WM-Aus scheinbar die Gunst der Öffentlichkeit zurückgewonnen. Das kürzliche Länderspiel gegen Curaçao verfolgten im Schnitt 24,3 Millionen Zuschauer in der ARD – ein Wert, der frühere Quoten bei Weitem übertrifft. Die von Mannschaftskapitän Joshua Kimmich angeführte Elf will nun wieder Stolz auf die Nationalmannschaft wecken.
Zuvor hatten sich Kritikpunkte vor allem gegen Spieler mit Migrationshintergrund gerichtet, die teilweise sogar pauschal als Kriminelle diffamiert wurden. Selbst Journalisten hatten Jonathan Tah, einen deutschen Nationalspieler mit afrikanischen Wurzeln, fälschlich als Ausländer dargestellt. Diese Angriffe sorgten für Verbitterung und Spaltung unter den Fans.
Rudi Völler, seit 2023 Nationalmannschafts-Direktor des DFB, hat den Fokus der Mannschaft bewusst zurück auf den Fußball gelenkt – weg von politischen Debatten. Spieler wie Felix Nmecha, Jonathan Tah, Florian Wirtz und Nathaniel Brown überzeugen derzeit mit starken Leistungen und einer klaren Haltung für Deutschland. Kimmich betont, dass das einzige Ziel des Teams darin besteht, das Land stolz zu machen.
Das Spiel gegen Curaçao lockte 24,3 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme – mehr als das Zweieinhalbfache der Zuschauerzahl beim WM-Auftaktspiel 2022 gegen Japan. Die neu gewonnene Konzentration und der Zusammenhalt der Mannschaft haben maßgeblich dazu beigetragen, ihr Ansehen wiederherzustellen. Die Fans stehen nun geschlossen hinter der Elf und lehnen sowohl links- als auch rechtsextreme Spaltungsversuche ab.






