CDU setzt auf Thomas Görtz für die Landtagswahl 2027 in Viersen I
Die CDU hat ihre Kandidaten für die Landtagswahlen 2027 in Nordrhein-Westfalen nominiert. Thomas Görtz wird erneut im Wahlkreis Viersen I antreten und damit Schwalmtal, Viersen und Willich vertreten. Die Nominierung bezeichnete er als "kräftigen Rückenwind" und ein Zeichen für starke lokale Unterstützung.
Görtz sitzt seit 2022 im Landtag und vertritt dort denselben Wahlkreis. Parteivertreter lobten seine tiefen Wurzeln in der Region und sein engagiertes Wirken vor Ort. Seine Kandidatur wurde einstimmig auf dem CDU-Kreisparteitag in Nettetal bestätigt.
Das politische Umfeld in Viersen bleibt für die CDU stabil. Bei der Bundestagswahl 2025 erreichte die Partei im Wahlkreis etwa 35 bis 40 Prozent der Stimmen, wobei Ralf Seekamp das Direktmandat mit 38,2 Prozent holte. Die AfD folgte als stärkste Konkurrenz mit 18 bis 22 Prozent, während die SPD auf 15 bis 18 Prozent und die Grünen auf 10 bis 12 Prozent fielen. FDP und Linke blieben jeweils unter fünf Prozent – ein Trend, der sich bundesweit widerspiegelt.
Neben Görtz nominierte die CDU Marcus Optendrenk für den Wahlkreis Viersen II sowie Britta Oellers für Tönisvorst und Krefeld. Die Entscheidungen fielen im Rahmen einer gemeinsamen Vorstandssitzung, die sich auf kommunale Zusammenarbeit und Wahlkampfstrategie konzentrierte.
Görtz wird nun um seine Wiederwahl in einem Wahlkreis kämpfen, in dem die CDU traditionell stark ist. Seine Kandidatur fällt in eine Zeit, in der wirtschaftliche Sorgen und wandelnde Wählerpräferenzen die politische Landschaft prägen. Die Landtagswahl 2027 wird zeigen, ob die CDU ihre Position gegen den wachsenden Zuspruch für die AfD verteidigen kann.