CDU blockiert Sanierung des Solinger Zentrums für verfolgte Künste – Streit um Finanzierung und Denkmalschutz
Mats HartmannCDU blockiert Sanierung des Solinger Zentrums für verfolgte Künste – Streit um Finanzierung und Denkmalschutz
Die CDU-Fraktion in Solingen hat Bedenken gegen die geplante Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste geäußert. Die Abgeordneten werfen Bürgermeister Tim Kurzbach vor, seine Ankündigung zu einer möglichen städtischen Finanzierung sei ohne ausreichende Abstimmung mit den kommunalen Gremien erfolgt. Zudem stellen sie die finanzielle Machbarkeit des Projekts sowie den Denkmalschutz infrage.
Die CDU kritisiert Kurzbach dafür, einseitig über Fördermittel entschieden zu haben, ohne den Rat einzubinden. Seine Aussagen bezeichnet die Partei als irreführend, da zentrale Punkte wie die Finanzierung und der Denkmalschutz noch ungeklärt seien. Die CDU besteht darauf, dass zunächst die Zukunft des Solinger Kunstmuseums geklärt werden müsse, bevor Erweiterungspläne vorangetrieben werden können.
Die Fraktionsmitglieder verweisen zudem auf die nur vorübergehende Unterbringung der städtischen Kunstsammlung in der alten Sparkasse in Gräfrath, die sie als keine dauerhafte Lösung betrachten. Um ihre Vorbehalte zu adressieren, hat die CDU einen Fragenkatalog für die Verwaltung erarbeitet, der in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses beantwortet werden soll.
Die Union fordert klare Antworten, bevor das Projekt weiterverfolgt wird. Die Verwaltung soll detailliert auf die Anfragen eingehen. Ohne diese Transparenz bleibt die Erweiterung des Zentrums für verfolgte Künste ungewiss.
