Bundesweite Razzia: FKS kontrolliert Hotels und Gastronomie auf Mindestlohn und Schwarzarbeit
Henry BraunBundesweite Razzia: FKS kontrolliert Hotels und Gastronomie auf Mindestlohn und Schwarzarbeit
Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führt diese Woche bundesweit unangekündigte Kontrollen durch
Im Fokus der Überprüfungen steht der Hotel- und Gastronomiebereich, einer der größten Arbeitgeber des Landes. Rund 2.600 Mitarbeiter der FKS sind an der Aktion beteiligt.
Ziel der Kontrollen ist es, die Einhaltung des aktuellen Mindestlohns von 12,82 Euro pro Stunde zu überprüfen, der seit dem 1. Januar 2025 gilt. Die Prüfer sichten Lohnunterlagen und kontrollieren, ob Arbeitszeiten korrekt dokumentiert werden.
Die FKS-Teams untersuchen zudem, ob Arbeitgeber ihren Sozialversicherungspflichten nachkommen. Dazu gehört auch die Überprüfung von Fällen, in denen Beschäftigte unrechtmäßig staatliche Leistungen beziehen, obwohl sie angestellt sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem korrekten Umgang mit Ausweisdokumenten – diese müssen gemäß gesetzlicher Vorgaben mitgeführt und auf Verlangen vorgelegt werden.
Ein zentraler Bestandteil der Aktion ist auch die Aufdeckung illegaler Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften. Die Kontrollen umfassen Befragungen von Mitarbeitern sowie eine gründliche Prüfung der Betriebsunterlagen. Erste Ergebnisse der gezielten Überprüfungen werden voraussichtlich Anfang nächster Woche veröffentlicht.
Die Hotel- und Gastronomiebranche bleibt aufgrund ihrer Größe und der hohen Beschäftigtenzahlen besonders im Visier der Behörden. Die FKS wird in den kommenden Tagen detaillierte Erkenntnisse aus den Kontrollen veröffentlichen. Bei festgestellten Verstößen könnten weitere Maßnahmen eingeleitet werden.






