Bundespräsident Steinmeier wird Ehrenpate von Zwillingen aus Hürth
Eine Familie aus Hürth hat eine seltene Ehre vom deutschen Bundespräsidenten erhalten. Die Zwillinge Maximiliane Nike und Friederike Ida, die im Oktober 2024 geboren wurden, dürfen Frank-Walter Steinmeier nun als ihren Ehrenpaten bezeichnen. Mit dieser symbolträchtigen Geste würdigt der Bundespräsident die siebte und achte Geburt in der Familie und unterstreicht damit deren Engagement für ein großes Familienleben.
Die Eltern der Zwillinge, Nora und Steffen, wurden von Bürgermeister Dirk Breuer im Hürther Rathaus empfangen. Vor der Geburt der Zwillinge hatte das Paar bereits sechs Kinder – drei Töchter im Alter von drei, fünf und 15 Jahren sowie zwei Söhne, neun und 13 Jahre alt. Die Tradition der Ehrenpatenschaft durch den Bundespräsidenten besteht seit 2010; bisher wurden nur zwölf weitere Familien in ganz Deutschland auf diese Weise ausgezeichnet.
Da die Zwillinge gemeinsam mit dem siebten Kind geboren wurden, erstreckte Steinmeier die Ehre auf beide. Jedes der Kinder erhielt eine von ihm unterzeichnete Urkunde sowie ein Patengeschenk in seinem Namen. Im Oktober 2025 werden die Zwillinge ihren ersten Geburtstag feiern.
Die Ehrenpatenschaft ist rein symbolisch, steht aber für die Wertschätzung des Staates gegenüber großen Familien. Mit dem Titel sind keine rechtlichen Verpflichtungen verbunden, doch er dient als öffentliche Anerkennung für das Engagement der Eltern. Die Familie gehört nun zu einem kleinen Kreis von Haushalten, die vom Bundespräsidenten auf diese Weise geehrt wurden. Maximiliane Nike und Friederike Ida werden mit dieser besonderen Auszeichnung aufwachsen. Die Urkunden und Geschenke markieren einen besonderen Moment für Nora und Steffen, die ihre acht Kinder weiter großziehen.






