Betrunken auf dem E-Scooter: Zwei Männer verunglücken in Lippe nach Alkoholkonsum
Mats HartmannBetrunken auf dem E-Scooter: Zwei Männer verunglücken in Lippe nach Alkoholkonsum
Zwei E-Scooter-Fahrer in Lippe nach Alkoholkonsum bei Unfällen verletzt
Bei zwei getrennten Unfällen am Montag in Lippe haben sich zwei betrunkene E-Scooter-Fahrer verletzt. In beiden Fällen handele es sich um Männer, die sich weigerten, einen Alkoholtest durchzuführen, und zudem gegen Verkehrsregeln verstießen. Die Polizei warnt vor den Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss und der Missachtung von Sicherheitsvorschriften.
Der erste Unfall ereignete sich gegen 16:30 Uhr in Lemgo auf der Liebigstraße. Ein 68-jähriger Mann verlor die Kontrolle über seinen E-Scooter und zog sich leichte Verletzungen zu. Die Beamten stellten später fest, dass sein Gefährt kein vorgeschriebenes Versicherungskennzeichen trug. Zudem verweigerte er einen Atemalkoholtest.
Am selben Abend, gegen 21:45 Uhr, verunglückte ein 50-jähriger Mann auf der Richthofenstraße in Detmold schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Auch er lehnte einen Alkoholtest ab. Die Polizei stellte außerdem fest, dass er eine Mitfahrerin dabei hatte – was auf E-Scootern verboten ist.
E-Scooter gelten rechtlich als Kraftfahrzeuge, daher gelten dieselben Alkoholgrenzen wie für Autos. Ab 0,3 Promille Blutalkohol können Fahrer bei einem Unfall oder auffälliger Fahrweise strafrechtlich belangt werden. Zudem müssen sie die Straßenverkehrsregeln einhalten: Das Fahren auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen ist untersagt. Existiert kein Radweg, müssen die Scooter die Fahrbahn nutzen.
Beiden Fahrern drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen der verweigerten Alkoholtests und der Verkehrsverstöße. Die Vorfälle zeigen erneut, dass E-Scooter versichert sein müssen, die Verkehrsregeln einzuhalten sind und sie nicht unter Alkoholeinfluss gefahren werden dürfen. Die Polizei appelliert an alle Nutzer, die Sicherheitsvorschriften zu beachten, um Unfälle und Strafen zu vermeiden.






