13 April 2026, 04:17

Bad Salzuflen baut moderne Regenwasserbehandlungsanlage an der Heerser Mühle

Großes industrielles Wasseraufbereitungsanlage mit umfangreichen Rohrleitungen, Ventilen, Maschinen, Geländern und umgeben von Gebäuden, Bäumen und klarem blauem Himmel.

Bad Salzuflen baut moderne Regenwasserbehandlungsanlage an der Heerser Mühle

Bad Salzuflen beginnt mit Bau einer neuen Regenwasserbehandlungsanlage im Bereich Heerser Mühle

Ab dem 20. Oktober 2022 startet in Bad Salzuflen der Bau einer modernen Anlage zur Reinigung von Regenwasser im Gebiet Heerser Mühle. Das Projekt soll die Verschmutzung lokaler Gewässer verringern, indem schädliche Stoffe wie Mikroplastik und giftige Schwermetalle herausgefiltert werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis März 2023 andauern.

Die Anlage wird Oberflächenwasser aus der Kingspan-Straße, Teilen der Oerlinghauser Straße sowie angrenzenden Grundstücken im Gewerbegebiet Im Weingarten aufbereiten. Das gereinigte Wasser wird anschließend in den Brökerbach, ein öffentliches Gewässer, eingeleitet. Das System ist darauf ausgelegt, Kunststoffpartikel, Schwermetalle und andere Schadstoffe zurückzuhalten, bevor sie in den natürlichen Wasserkreislauf gelangen.

Verkehrseinschränkungen und Baumaßnahmen Während der Bauphase wird die Straße Heerser Mühle für etwa acht Wochen vollständig gesperrt. Rettungs- und Einsatzfahrzeuge können jedoch über eine temporäre Umleitung passieren. Für den Bau der neuen Infrastruktur müssen einige Bäume gefällt werden, doch die Stadt hat zugesagt, diese im Einklang mit den Richtlinien der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe wieder anzupflanzen.

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Anwohner:innen und Unternehmen mit Fragen zum Projekt können sich für weitere Informationen an das Tiefbauamt der Stadt Bad Salzuflen wenden.

Schutz der Gewässer vor Schadstoffen Die neue Behandlungsanlage wird dazu beitragen, lokale Flüsse und Bäche vor Verunreinigungen durch belastetes Regenwasser zu schützen. Sobald sie in Betrieb ist, filtert sie Mikroplastik, Schwermetalle und andere schädliche Substanzen heraus, bevor diese in die natürlichen Wasserläufe gelangen. Die Fertigstellung der Anlage ist für Anfang 2023 geplant.

Quelle