15 April 2026, 08:17

Ausschreitungen bei Preußen Münster gegen Braunschweig: Polizei greift ein

Große Menschenmenge in einem Stadion bei einem Förderballspiel mit einer Bühne, Fahnen, Masten und einem Bildschirm im Hintergrund, identifiziert als die Allianz Arena in München, Deutschland.

Ausschreitungen bei Preußen Münster gegen Braunschweig: Polizei greift ein

Chaotische Szenen bei Fußballspiel zwischen SC Preußen Münster und Eintracht Braunschweig

Am Sonntag, dem 28. September 2023, eskalierte ein Fußballspiel zwischen dem SC Preußen Münster und Eintracht Braunschweig in tumultartigen Szenen. Schon vor Anpfiff kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans, und kurz vor Spielende brach im Stadion erneut Unruhe aus. Die Polizei griff in beiden Fällen ein, um die Lage zu beruhigen.

Die ersten Zwischenfälle ereigneten sich an der Robert-Bosch-Straße, wo sich etwa 75 bis 100 Anhänger beider Vereine vor dem Spiel Prügeleien lieferten. Verletzte gab es zwar nicht, doch die Polizei nahm zwölf Fans von Eintracht Braunschweig vorläufig fest. Die Betroffenen erhielten Stadionverbot und müssen sich nun wegen Störung des öffentlichen Friedens und weiterer Straftatbestände verantworten.

Im Stadion selbst spitzte sich die Situation in der 90. Minute erneut zu: Fans beider Seiten überkletterten Absperrungen und drangen in gesperrte Bereiche vor, woraufhin Polizei und Ordner eingreifen mussten. Das Spiel wurde kurz unterbrochen, bis alle Zuschauer in ihre vorgesehenen Blöcke zurückgekehrt waren. Danach konnte die Partie fortgesetzt werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im weiteren Verlauf verlief der Polizeieinsatz ohne größere Vorfälle. Die Ermittlungen zu den Zwischenfällen dauern an; Zeugen werden gebeten, sich unter der Nummer (0251) 275-0 zu melden.

Den festgenommenen Fans drohen nun rechtliche Konsequenzen. Die Polizei bestätigte, dass es bei keiner der Auseinandersetzungen zu schweren Verletzungen kam. Vereine und Behörden werden voraussichtlich die Sicherheitsvorkehrungen für künftige Spiele überprüfen.

Quelle