07 April 2026, 12:19

Antisemitische Vorfälle und Gewalt erschüttern Amateurfußball in Köln

Bild von Männern, die Fußball auf einem Feld mit einem Netz, Bäumen, einem Gebäude und einem klaren blauen Himmel spielen, mit Text unten, der besagt: "Fußballvorfälle durch Verband verhandelt."

Sportverband bearbeitet Antisemitismus-Vorwürfe - Antisemitische Vorfälle und Gewalt erschüttern Amateurfußball in Köln

Ein Fußballspiel zwischen TuS Makkabi Köln und der zweiten Mannschaft von TFG 78 Nippes hat zu schweren Vorwürfen wegen antisemitischer Beleidigungen und Gewalt geführt. Die Partie, die am 14. September mit 7:2 für Makkabi Köln endete, wird nun vom Fußballverband Mittelrhein untersucht. Eine Verhandlung vor dem Sportgericht ist für den 10. Oktober in Hennef angesetzt, um die Vorfälle zu prüfen.

Die Vorfälle ereigneten sich sowohl während als auch nach dem Spiel. Berichten zufolge wurden mehrere Spieler von TuS Makkabi Köln antisemitisch beschimpft. Zwei von ihnen sollen von einem Gegner angespuckt worden sein, andere wurden nach dem Schlusspfiff körperlich angegriffen.

Der Fußballverband Mittelrhein hat reagiert und einen Verhandlungstermin festgesetzt. TFG Nippes II wies die Vorwürfe zunächst zurück, erklärte sich jedoch bereit, die Vorgänge intern zu überprüfen. Unterdessen läuft die Rekonstruktion der Ereignisse weiter: Ermittler werten Zeugenaussagen und Beweismaterial aus.

Zudem wurde bei der Staatsanwaltschaft Köln unter dem Aktenzeichen 121 Js 1993/25 Strafanzeige erstattet. Die Vorwürfe richten sich gegen sechs Personen, denen Beleidigung und Körperverletzung vorgeworfen werden.

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Die Sportgerichtsverhandlung am 10. Oktober wird über das weitere Vorgehen entscheiden. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, könnten disziplinarische Maßnahmen gegen die Beteiligten folgen. Das Ergebnis könnte auch künftige Schritte prägen, um ähnliche Vorfälle im Amateurfußball zu verhindern.

Quelle