Alexianer übernimmt Kplus-Einrichtungen und stärkt regionales Gesundheitsnetz
Marie SimonAlexianer übernimmt Kplus-Einrichtungen und stärkt regionales Gesundheitsnetz
Die Alexianer GmbH hat mehrere Gesundheitseinrichtungen von der Kplus-Gruppe übernommen. Zu der Übertragung gehören das St.-Remigius-Krankenhaus Opladen, dessen medizinisches Versorgungszentrum sowie Senioreneinrichtungen in Leverkusen, Solingen, Düsseldorf und im Kreis Mettmann. Damit endet die langwierige Suche nach einem neuen Träger für Kplus.
Seit dem 1. Februar 2023 stehen zahlreiche ehemalige Kplus-Einrichtungen unter der Trägerschaft der Alexianer GmbH. Auch die Therapiezentren waren Teil dieses Übergangs. Die lokalen Ansprechpartner in den Einrichtungen bleiben nach der Übernahme unverändert.
Das St.-Remigius-Krankenhaus wird künftig in das Rheinland-Netzwerk eingegliedert und von Benjamin M. Koch geleitet. Die Senioreneinrichtungen schließen sich dem Netzwerk Integration und Ambulante Dienste an, das unter der Führung von Stephan Dransfeld steht. Durch die Übernahme erhöht sich die Belegschaft der Alexianer auf rund 31.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verteilt auf vier Netzwerke in sechs Bundesländern.
Kai Siekkötter, Vorstandsvorsitzender von Kplus, bezeichnete die Übertragung als „starke Lösung“. Sie bewahre die konfessionelle Trägerschaft der Einrichtungen und verbessere gleichzeitig ihre Fähigkeit, den Herausforderungen des Gesundheitssystems zu begegnen. Sascha John, Vorstandsvorsitzender der Alexianer, betonte, dass die neuen Einrichtungen eine sinnvolle Ergänzung seien, die die regionale Präsenz des Unternehmens stärkten.
Die Alexianer blicken auf eine über 800-jährige Geschichte in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen, Erkrankungen und im Alter zurück. Die Übernahme erweitert ihr Netzwerk und erhält die bestehenden lokalen Verbindungen der Einrichtungen. Alle betroffenen Standorte sind nun in die Strukturen der Alexianer GmbH integriert.






