A59 zwischen Düsseldorf-Süd und Richrath zwei Jahre lang komplett gesperrt
Henry BraunA59 zwischen Düsseldorf-Süd und Richrath zwei Jahre lang komplett gesperrt
Großbaustelle auf der A59: Zwei Jahre Sperrung zwischen Düsseldorf-Süd und Richrath
Autofahrer, die in Richtung Leverkusen unterwegs sind, müssen sich auf erhebliche Behinderungen einstellen: Ab dem 15. Oktober 2025 wird die A59 zwischen dem Autobahnkreuz Düsseldorf-Süd und dem Dreieck Richrath voll gesperrt. Die Bauarbeiten sollen zwei Jahre dauern und den Verkehrsfluss in der Region grundlegend verändern.
Die Vollsperrung beginnt am 15. Oktober 2025 auf dem Abschnitt zwischen Düsseldorf-Süd und Richrath. Nur fünf Tage später wird die gesperrte Strecke bis zum Autobahnkreuz Monheim/Langenfeld verlängert. Diese schrittweise Umsetzung soll den Verkehr während der Bauphase so effizient wie möglich steuern.
Die Vorbereitungen für die Sperrung sind jedoch auf Kritik gestoßen. Bürgermeister Frank Schneider zeigte sich enttäuscht über anfängliche Koordinationsmängel in der Planung. Er bemängelte Verzögerungen bei der Aufstellung notwendiger Beschilderungen und Verkehrsleitsysteme, die eigentlich gemeinsam hätten installiert werden sollen. Das städtische Verkehrsamt hatte die Autobahn GmbH aufgefordert, diese Maßnahmen abzustimmen – doch der Appell blieb weitgehend unerfüllt.
Mittlerweile wurden zwei Unternehmen beauftragt, das Umleitungsmanagement zu übernehmen. Sie werden neun temporäre Ampelanlagen entlang der Ausweichrouten installieren und betreiben. Die Schilder werden bereits nächste Woche aufgestellt – kurz vor den Ferien –, die Ampeln selbst gehen jedoch erst ab dem 20. Oktober in Betrieb. Trotz der Rückschläge zeigt sich Schneider zuversichtlich, dass das Projekt künftig reibungsloser verlaufen wird.
Der Bürgermeister versicherte den Anwohnern zudem, dass die Stadt alles daransetzen werde, die Belastungen zu mildern. Zwar räumte er ein, dass Beeinträchtigungen unvermeidbar seien, doch gelobte er Unterstützung, um die Region durch die langfristigen Einschränkungen zu begleiten.
Die Sperrung der A59 bleibt für zwei Jahre bestehen und wird den Alltag Zehntausender Pendler verändern. Mit Ampeln und Umleitungen soll der Verkehr gesteuert werden – nun geht es darum, Staus zu minimieren und die Abstimmung zwischen allen Beteiligten aufrechtzuerhalten. Wie sich die Bauarbeiten langfristig auf die Region auswirken, hängt davon ab, wie effektiv die Maßnahmen in den kommenden Monaten umgesetzt werden.






