06 May 2026, 18:17

63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug in Fake-App

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien nennt.

63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug in Fake-App

Ein 63-jähriger Mann aus Sankt Augustin hat bei einem ausgeklügelten Anlagebetrug 40.000 Euro verloren. Der Betrug begann, als er auf ein verlockendes Finanzangebot in den sozialen Medien reagierte. Die Betrüger lockten ihn daraufhin in eine Falle, indem sie ihn dazu brachten, eine gefälschte App zu nutzen, die einen seriösen Finanzdienstleister imitierte.

Das Opfer stieß zunächst auf eine Werbeanzeige in den sozialen Medien, die hohe Renditen für Investitionen versprach. Kurz nach seiner Interessebekundung wurde er von einer Person kontaktiert, die vorgab, für ein bekanntes US-amerikanisches Finanzdienstleistungsunternehmen zu arbeiten.

Der Betrüger überredete ihn, eine App herunterzuladen, die scheinbar aus dem offiziellen App Store des Anbieters stammte. Die Anwendung war jedoch eine täuschend echte Fälschung, die dem Original zum Verwechseln ähnlich sah. Nach der Installation begann das Opfer, Überweisungen und Transaktionen durchzuführen – in der App wurden ihm dabei gefälschte Gewinne angezeigt.

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Schließlich forderte der Betrüger ihn auf, eine sechsstellige Summe zu überweisen, angeblich um seine Erträge auszuzahlen. Diese Aufforderung weckte Misstrauen, woraufhin dem Opfer klar wurde, dass er Opfer eines Betrugs geworden war. Die gefälschte App wurde inzwischen aus dem App Store entfernt.

Die Verbraucherzentrale bietet auf ihrer Website Ratgeber an, wie man unseriöse Handelsplattformen erkennt: www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/so-erkennen-sie-unserioese-onlinetradingplattformen-31474.

Durch den Betrug verlor das Opfer 40.000 Euro. Die Behörden konnten das gestohlene Geld bisher nicht zurückverfolgen. Der Fall unterstreicht, wie wichtig es ist, Finanz-Apps und Anlageangebote vor Geldtransfers gründlich zu prüfen.

Quelle